Nachdem Max Planck, der Begründer der Quantenphysik, im Jahre 1919 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, reiste er rund um Deutschland um seine Theorien und Entdeckungen an diversen Fakultäten zu präsentieren.
Nach etlichen Vorträgen beklagt sein persönlicher Chauffeur: „So langsam wird es langweilig, ständig die selbe Rede zu hören, Professor Planck!“.
Er schlägt vor: „Wie wäre es, wenn ich in München Ihren Vortrag halte?“
Herrn Planck gefällt die Idee und er stimmt wohl wollend zu. Beide tauschen ihre Rollen. Max Planck schnappt sich die Chauffeur-Mütze und fährt nach München.
Dort angekommen, hält der Chauffeur ganz souverän einen langen Vortag über die Quantenphysik. Anschließend fragt ein Professor aus dem Publikum: „Wenn Photonen keine Masse besitzen, jedoch einen Impuls, sagt dies nicht gleichzeitig aus dass Masse nicht ein Maß für den Widerstand einer Kraft sein kann?“
Der Chauffeur erwidert: „Diese Frage ist so einfach, die kann mein Chauffeur beantworten!“
Charles Thomas Munger, ein erfolgreicher US-amerikanischer Rechtsanwalt, Investor und Manager erklärt sehr eingängig: Es gibt zwei Arten von Wissen. Zum einen echtes Wissen, welches durch zeitaufwendige Forschungen und harte Arbeit erlangt wurde. Zum anderen das so genannte Chauffeur-Wissen; jenes Wissen, das nichts anderes ist als eine große Aufmachung und Show.
